Kompetenzzentrum der Finanzwissenschaft


Der Finanzplatz Frankfurt steht für exzellente und gleichzeitig praxisnahe Forschung und Lehre im Bereich der Wirtschafts- und Finanzwissenschaft. Dies stellen die hier angesiedelten Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen und deren enge Vernetzung mit Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistern eindrucksvoll unter Beweis.

So wurden an der Frankfurter Goethe-Universität 2008 im House of Finance die unterschiedlichen Fachdisziplinen aus Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Finanzen unter einem Dach vereint. Ziel war es, ein europäisches Kompetenzzentrum für Finanzforschung aufzubauen. Hier forschen und lehren inzwischen insgesamt etwa 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Neben den finanzbezogenen Teilen der Fachbereiche und Forschungsinstitute der Universität wie dem Center of Financial Studies (CFS), dem Institute for Law and Finance (IFL), dem E-Finance Lab (EFL) sowie dem Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS) ist auch die Goethe Business School (GBS) hier untergebracht.

Mit der Frankfurt School of Finance & Management (ehemals Hochschule für Bankwirtschaft) hat – wie zahlreiche Hochschulrankings belegen – ein weiteres Top-Institut seinen Sitz in der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Die private Hochschule ist eine der renommiertesten Adressen für die Ausbildung künftiger Führungskräfte in der Bankenbranche. Derzeit betreuen mehr als 50 Professoren, Lehrbeauftragte und Sprachdozenten rund 800 Studierende in staatlich anerkannten und FIBAA-akkreditierten Studienprogrammen.

Hinzu kommen diverse private Hochschulen von internationalem Rang mit einer dezidierten Spezialisierung auf das Finanzwesen wie zum Beispiel die WHU – Otto Beisheim School of Management. Die WHU ist eine der wenigen deutschen Hochschulen mit internationaler Akkreditierung. Hier forschen und lehren derzeit 23 Professoren mit den Schwerpunkten Corporate Finance, Empirical Capital Market Research, Alternative Investments und Private Banking.

Ein weiterer gewichtiger Schritt beim Ausbau des europäischen Kompetenzzentrums ist die Gründung des Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM). Angesiedelt an den beiden Frankfurter Hochschulen wird es seinen Forschungs- und Lehrbetrieb zum Sommersemester 2010 aufnehmen. Das Institut vertritt in Forschung und Lehre den Anspruch auf ein internationales Spitzenniveau, um die Bankrisikoforschung voranzutreiben sowie der Aus- und Weiterbildung von Risikomanagern speziell für die Bankbranche eine neue Qualität zu verleihen.

Weitere Hochschulen der Region wie die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die neun Lehrstühle im Bereich Volkswirtschaftslehre und zehn betriebswirtschafliche Lehrstühle besetzt hat, sowie private Hochschulen von internationalem Renommee wie die European Business School ergänzen das exzellente Forschungs- und Ausildungsniveau. Damit gehört der Finanzplatz Frankfurt schon heute zu den führenden europäischen Kompetenzzentren der Finanzwissenschaft. Und die beteiligten Einrichtungen arbeiten hart daran, diese Spitzenposition in Zukunft weiter auszubauen.

 

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