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Hier sind ältere Pressemitteilungen von Frankfurt Main Finance archiviert.

20. Juli 2011: CFS-Finanzplatzindex gibt aufgrund sinkender Ertragserwartungen nach / Banken und Finanzdienstleister abwartend / Geplante EU-Transaktionssteuer findet keine Befürworter 

Das Geschäftsklima in der deutschen Finanzbranche hat sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal eingetrübt. Der CFS-Finanzplatzindex verzeichnete einen Rückgang um 2,0 Punkte. Er liegt mit 113,9 Punkten aber nach wie vor deutlich im positiven Bereich. Die Erwartungen („Prognose“) liegen weiterhin geringfügig über der aktuellen Geschäftslage („Performance“). Die vier Unternehmensgruppen des CFS-Finanzplatzindexes weisen in unterschiedlichem Maße rückläufige Indexveränderungen auf. Die Finanzplatzbezogenen Institutionen und Finanzplatzprofitierenden Dienstleister verzeichneten einen kräftigeren Rückgang  (-7,6 Punkten). Die Finanzinstitute & Börse (Kern des Finanzsektors) berichten dagegen von einer lediglich geringfügig veränderten Geschäftssituation (-0,4 Punkte). Die Finanzplatzorientierten Dienstleister  verlieren 1,8 Punkte.

20. Juni 2011: "So geht's" - Jahrbuch 2011 skizziert Erfolgsfaktoren eines Finanzplatzes - Beratungsleistungen für aufstrebende Finanzplätze. 

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance hat ihr Jahrbuch 2011 vorgelegt. Prominente Experten aus Finanzbranche und Politik arbeiten darin heraus, welche Bausteine einen erfolgreichen Finanzplatz ausmachen. Zu den Autoren zählen unter anderem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, BVI-Präsident Thomas Neiße, Deutsche Bank-Vorstand Hermann Josef Lamberti und Deutsche Börse-Vorstand Frank Gerstenschläger. Das Jahrbuch umfasst je 57 Seiten auf Deutsch und Englisch und wird in einer Auflage von 3.500 Exemplaren produziert.

19. April 2011: CFS-Finanzplatzindex auf hohem Niveau behauptet / Finanzdienstleister weiterhin optimistisch / Banken etwas zurückhaltender / Fortdauern der Euro-Krise erwartet

Das Geschäftsklima in der deutschen Finanzbranche ist weiterhin gut. Der CFS-Finanzplatzindex erreicht im 2. Quartal 115,9 Punkte nach 115,8 Punkten im Vorquartal.

Die einzelnen Unternehmensgruppen haben sich in den verschiedenen Teilbereichen (Geschäftsvolumen, Ertragssituation, Mitarbeiterzahl und Investitionssumme) unterschiedlich entwickelt. Im Vergleich zur Umfrage im Januar 2011 hat sich die Situation für die Gruppe der Finanzplatzorientierten Dienstleister weiter verbessert (+2.9 Punkte) – allerdings nicht ganz in dem Maße wie noch im Januar erwartet. Im vergangenen Quartal haben sie vor allem kräftig steigende Investitions- und Mitarbeiterzahlen (+7,2 Punkte und +3,9 Punkte) verzeichnet und rechnen mit einem weiterhin positiven Trend (125,5 Punkte erwartet für Q2 2011 im Vergleich zu 120,5 Punkten für Q1 2011).

Demgegenüber hat die Gruppe Finanzinstitute & Börse, nach überdurchschnittlichen Zuwächsen in der vergangenen Umfrage, diesmal rückläufige Zahlen (-2,6 Punkte) berichtet. In besonderem Maße betrifft dieser Rückgang die Entwicklung der Umsätze, die um 4,2 Punkte abnehmen. Davon ausgenommen sind die Investitionen, die im vergangenen Quartal etwas zugelegt haben. Die Erwartungen für das 2. Quartal liegen mit 111,6 Punkten knapp unter der Beurteilung des vergangenen Quartals (112,3 Punkte).

Die Vertreter der beiden anderen Unternehmensgruppen, die Finanzplatzbezogenen Institutionen und die Finanzplatzprofitierenden Dienstleister haben ihre Erwartungen vom Januar für das 1. Quartal deutlich übertroffen (+7,4 Punkte). Der Grund dafür waren vor allem stark gestiegene Investitionen.

18. April 2011: Finanzplatz kann seine Vermarktung weiter intensivieren - nun 34 Mitglieder bei Frankfurt Main Finance

Die Finanzplatz-Initiative Frankfurt Main Finance gewinnt vier neue Mitglieder hinzu: die Investmentbank Close Brothers Seydler Bank AG, den IT-Dienstleister GFT Technologies AG, die Fondsgesellschaft Lupus alpha sowie das Hotel Steigenberger Frankfurter Hof. Damit hat der Verein nun 34 Mitglieder und seit seiner Gründung vor rund zweieinhalb Jahren 22 neue Mitglieder gewinnen können.
 
Die Aufnahme der neuen Mitglieder illustriert beispielhaft, wie breit Frankfurt Main Finance bei seiner Arbeit für die Vermarktung des Finanzplatzes wirkt. So spielen Investmentbanken und Asset Manager am Finanzplatz eine ebenso bedeutende Rolle wie IT-Dienstleister oder die hochwertige Hotellerie. Mit GFT Technologies wurde zudem ein Mitglied gewonnen, das die neuen „Gelben Seiten des Finanzplatzes“, die Datenbank für alle Dienstleistungen rund um den Finanzplatz, programmieren wird. Close Brothers Seydler ist ein herausragendes Beispiel für die Bedeutung des Finanzplatzes in der Mittelstandsfinanzierung über den Kapitalmarkt, sei es Eigen- oder Fremdkapital. Lupus Alpha hat sich als innovativer, unabhängiger und erfolgreicher Asset Manager auch international einen Namen gemacht.

16. Februar 2010: Stellungnahme zur Fusion Deutsche Börse AG und NYSE Euronext

Frankfurt Main Finance sieht in der Fusion der Deutsche Börse AG und der NYSE Euronext die Chance, dass das neue Unternehmen im hart umkämpften globalen Markt der Börsenbetreiber seine Position festigt.

- Wettbewerbsposition der Deutsche Börse AG gestärkt
- Gewachsene Bindungen am Finanzplatz Frankfurt berücksichtigen

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10. November 2010: Deka Investment und UBS Deutschland werden Fördermitglieder bei Frankfurt Main Finance - Ministerpräsident Bouffier: starker Finanzplatz Frankfurt unterstützt Arbeit der Landesregierung

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance hat mit der Deka Investment GmbH sowie der UBS Deutschland AG zwei neue Fördermitglieder aufgenommen. Zudem hat die Mitgliederversammlung den Vorstand des Vereins für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Neu in Vorstand und Präsidium ist Staatssekretär Steffen Saebisch, der auf Dr. Eugen Paravicini folgt. Dr. Lutz Raettig wurde als Sprecher des Präsidiums ebenfalls für weitere zwei Jahre bestätigt. Ministerpräsident Volker Bouffier dankte der Initiative dafür, dass sie "die Marke Frankfurt" stärke und so die Arbeit der Landesregierung unterstütze.

26. Oktober 2010: Finanzwirtschaft im Aufwind - CFS-Finanzplatzindex steigt um 2,5 Punkte - Banken befürchten geringere Rentabilität durch Basel III

Der seit Anfang 2009 verzeichnete Aufwärtstrend in der Finanzbranche setzt sich weiter fort. Dies zeigt der CFS-Finanzplatzindex, der gegenüber dem Vorquartal um 2,5 Punkte auf 112,9 Punkte gestiegen ist. Der Index liegt damit knapp 13 Punkte unter seinem bisherigen Höchststand Anfang 2007 (125,7 Punkte). Für den Anstieg sind zu gleichen Teilen die verbesserten Beurteilungen des vergangenen und des kommenden Quartals (Subindizes „Performance“ bzw. „Prognose“) verantwortlich.
 
Mit Blick auf die Einführung von Basel III erwarten die Teilnehmer der Umfrage mehr Stabilität, eine geringere Risikobereitschaft, ein geringeres Kreditvolumen und eine niedrigere Rentabilität der Banken.

22. September 2010: Im Global Financial Centres Index überzeugt Frankfurt mit Stabilität / weiterhin einer von acht "Global Leaders" / besondere Expertise in Regulierungsfragen

Die aktuelle Ausgabe des Global Financial Centres Index (GFCI) bescheinigt dem Finanzplatz Frankfurt erneut eine außerordentlich hohe Stabilität. Die Autoren zählen die Mainmetropole zur Gruppe der "stabilen" Finanzplätze, der neben Frankfurt nur sechs weitere Finanzzentren angehören. Zudem wird Frankfurt weiterhin dem exklusiven Kreis der "Global Leaders"  zugerechnet - insgesamt nur acht Zentren weltweit genießen diesen Status.

17. August 2010: Anwaltssozietät Baker & McKenzie engagiert sich bei Frankfurt Main Finance - Initiative nun mit 29 Mitgliedern

Die Finanzplatz-Initiative Frankfurt Main Finance gewinnt mit der internationalen Anwaltssozietät Baker & McKenzie ein weiteres Fördermitglied. Die Kanzlei wird ihr Know-how vor allem in den Rechtsgebieten des Outsourcing und der Verbriefung einbringen.
„Über 6.500 Anwaltskanzleien gibt es in der Rhein Main Region. Mit ihrer Beratung der Finanzdienstleister und der Transaktionen des Kapitalmarktes tragen sie wesentlich zur Kompetenz des Finanzplatzes Frankfurt bei“, sagt Lutz Raettig, Präsidiumssprecher von Frankfurt Main Finance. „Umso mehr freuen wir uns, eine weitere Kanzlei mit international exzellenter Reputation als Mitglied gewonnen zu haben.“

Zwei Jahre nach Gründung engagieren sich nun fast 30 Mitglieder bei Frankfurt Main Finance. Damit ist die Initiative auf einem guten Weg, die Mitgliederzahl zu verdreifachen. Gestartet war Frankfurt Main Finance als Zusammenschluss von Finanzbranche, Land Hessen und Stadt Frankfurt im August 2008 mit zwölf Mitgliedern. Sukzessive kamen wichtige Akteure aus der Wissenschaft und aus dem Kreise der finanzplatznahen Dienstleister hinzu. Diese Gruppe, zu der auch Anwaltssozietäten zählen, bildet einen wichtigen Teil des „Finanzclusters“, das um den Finanzplatz Frankfurt herum gruppiert ist.

19. Juli 2010: CFS-Finanzplatzindex steigt um 2,4 Punkte / Umfrageteilnehmer unsicher mit Blick auf Veröffentlichung von Stresstest-Ergebnissen

der CFS-Finanzplatzindex für das dritte Quartal 2010 ist gegenüber dem Vorquartal um 2,4 Punkte auf 110,4 Punkte gestiegen. Dabei haben sich die Subindizes „Performance“ und „Prognose“, die Beurteilungen des vergangenen bzw. kommenden Quartals, weiter angenähert und sind jetzt zum ersten Mal seit Anfang 2009 wieder nahezu auf gleicher Höhe. Alle vier befragten Unternehmensgruppen (Finanzinstitute und Börse, Finanzplatzorientierte Dienstleister, Finanzplatzbezogene Institutionen, Finanzplatzprofitierende Dienstleister) verzeichnen eine positive Entwicklung.

Die aktuellen Sonderfragen des Index beschäftigen sich mit der Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse. Übereinstimmung herrscht darüber, dass die Veröffentlichungen der Stresstests das Vertrauen der Marktteilnehmer, die Stabilität des Finanzsystems und den Einfluss der Bankenaufsicht erhöhen werden. Ob es den Marktteilnehmern gelingt, die Ergebnisse der Stresstests richtig einzuordnen, ist umstritten. Lediglich 21 % der Befragten sind davon überzeugt, dass die Ergebnisse mit hoher bzw. sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig eingeschätzt und nicht fehlinterpretiert werden.

29. Juni 2010: Frankfurt Main Finance legt Jahrbuch 2010 vor - "Auf dem Weg zu einer neuen Finanzordnung"

Die Finanzplatz-Initiative Frankfurt Main Finance hat ihr Jahrbuch 2010 vorgelegt. Auf 76 Seiten skizzieren prominente Autoren wie Bundesbank-Präsident Axel Weber, Hessens Ministerpräsident Roland Koch oder DZ BANK Vorstand Lars Hille die künftige Architektur des globalen Finanzsystems. „In Arbeit“ lautet dementsprechend der Titel des Frankfurt Main Finance Jahrbuchs 2010.

„Das Spannungsfeld von Regulierung und wirtschaftlicher Selbstverantwortung prägt die gegenwärtige Diskussion. Wir wollen die Debatte um neue und teils unkonventionelle Perspektiven anreichern und damit ein Stück voran bringen“, erläutert Lutz Raettig das Anliegen der Publikation. Dazu bezieht das Jahrbuch die Sichtweisen verschiedener Gesellschaftsbereiche mit ein. Prominentes Beispiel ist ein Streitgespräch mit Heribert Bruchhagen, dem Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt, über Managergehälter und Fußballer-Gagen.
 

24. Juni 2010: Zwei neue Fördermitglieder bei Frankfurt Main Finance - von zwölf auf 28 Mitglieder in knapp zwei Jahren

Frankfurt Main Finance hat zwei neue Fördermitglieder gewonnen. Die Finanzplatz-Initiative begrüßt den Rechenzentrumsbetreiber Interxion und die Royal Bank of Scotland in ihren Reihen. Damit engagieren sich nun dreizehn ordentliche Mitglieder und 15 Fördermitglieder bei Frankfurt Main Finance.
 
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Mitgliederbasis von Frankfurt Main Finance erneut in entscheidenden Bereichen verbreitern konnten“, erläutert Präsidiumssprecher Lutz Raettig die Bedeutung der neuen Mitstreiter. „Der Beitritt der Royal Bank of Scotland belegt, dass sich auch Auslandsbanken mit ihrem Engagement für den Finanzplatz Frankfurt stark machen.“ Durch die Mitgliedschaft von Interxion indes sei nun auch das informationstechnologische Rückgrat des Finanzplatzes prominent bei Frankfurt Main Finance vertreten.

16. März 2010: Global Financial Centres Index: Frankfurt mit neuem Allzeithoch in der Punktzahl

In der aktuellen Ausgabe des im Auftrag der City of London berechneten Global Financial Centres Index (GFCI) erreicht die Punktzahl des Finanzplatzes Frankfurt ein neues Allzeithoch. Zudem sehen die Autoren der Studie in Frankfurt einen von insgesamt nur acht „Global Leaders“ unter den Weltfinanzzentren.
 
Auf nunmehr 660 Punkte stieg die Bewertung für den Finanzplatz Frankfurt im Rahmen des aktuellen GFCI an. Damit liegt die Punktzahl der Mainmetropole so hoch wie nie zuvor. Zugleich zeigt sich erneut, dass Frankfurt aufgrund geringerer Abhängigkeiten vom Kapitalmarktgeschehen über die Zeit hinweg eine überdurchschnittlich stabile Entwicklung vollzogen hat. So lag der historisch niedrigste Wert – berechnet im März 2009 – bei 633 Punkten und damit gerade einmal 27 Punkte unter dem aktuellen Hoch. Zum Vergleich: Bei Tokio beträgt der Unterschied zwischen Hoch und Tief runde 80 Punkte, bei London sind es immerhin 40 Zähler. Aufstrebende Finanzplätze warten mit noch größerer Schwankungsbreite auf: Bei Shanghai sind es zum Beispiel 141 Punkte.

20. Januar 2010: Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Finanzbranche - CFS-Finanzplatzindex auf Vorkrisenniveau

Die Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Finanzwirtschaft erhärten sich. So hat der heute veröffentlichte Stand des CFS-Finanzplatzindex um 5 Punkte gegenüber dem Vorquartal zugenommen und liegt nunmehr bei 108,6 Punkten und damit im deutlich positiven Bereich. Zugleich ist mit dem aktuellen Stand das Niveau vor dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers erreicht.

Bemerkenswert außerdem: Die Banken am Standort rechnen zunehmend mit einer verbesserten Beschäftigungslage – mehr als 30 Prozent der Kreditinstitute rechnen für das laufende Quartal mit steigenden Mitarbeiterzahlen.

Weniger positiv sieht der Ausblick für die Kreditvergabe aus, der in der aktuellen Sonderauswertung des Index gegeben wird: Eine Mehrheit der Befragten rechnet mit einer Einschränkung der Kreditvergabe in Deutschland im laufenden Jahr. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung der Kreditvergabe werden indes als wenig wirksam erachtet.

4. Dezember 2009: Finanzmanager gehen in Frankfurter Schulen – Raettig: „Wir brauchen gesellschaftlichen Dialog über Geld und Finanzen" – Thesenpapier für bessere finanzielle Bildung an Schulen an Hessische Kultusministerin übergeben


Dr. Lutz Raettig, Präsidiumssprecher von Frankfurt Main Finance, im Dialog mit Schülern

Erstmals haben sich heute hochrangige Manager aus der Finanzbranche in einer gemeinsamen Aktion der Diskussion mit Schülern gestellt. Die Einsichten aus den Schulbesuchen übergaben sie gemeinsam mit Stadtkämmerer Becker in Form eines Thesenpapiers an die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler. Das Ziel der konzertierten Aktion ist es, die Akzeptanz und Wirkung bestehender Initiativen zu verbessern und damit die finanzielle Bildung in den Schulen nachhaltig zu stärken.

15. Oktober 2009: Erholung der Finanzbranche in Sicht: CFS-Finanzplatzindex setzt Aufwärtsbewegung fort

Der CFS-Finanzplatzindex erreicht mit seinem aktuellen Wert von 103,6 (+5,2 Punkte) erstmals seit Mitte 2008 wieder ein positives Niveau. Schon im Vorquartal hatte sich eine Trendwende angedeutet. Damit erhärten sich zunächst die Anzeichen für eine Erholung des Finanzsektors und für eine Steigerung seiner Wertschöpfung.
Aber: „Obwohl der starke Anstieg des Indexwerts eine deutliche Erholung des Finanzsektors widerspiegelt, wird die Nachhaltigkeit des erwarteten Geschäftserfolges noch ganz überwiegend in Frage gestellt“, erklärt CFS-Direktor Professor Dr. Jan Pieter Krahnen.
Mit Blick auf die Ergebnisse des G20-Gipfels in Pittsburgh resümiert Krahnen: „Eine Fokussierung auf Managergehälter erscheint, wenngleich gesellschaftlich nachvollziehbar, doch als eine ungeeignete Maßnahme, um zukünftige Finanzkrisen zu vermeiden.“

12. Oktober 2009: Erneut Zuwachs für Frankfurt Main Finance - zwei ordentliche Mitglieder, zwei Fördermitglieder - Raettig: Impuls für weitere Themenfelder nutzen

Vier weitere Unternehmen engagieren sich für den Finanzplatz Frankfurt. Die Initiative Frankfurt Main Finance gewinnt zwei ordentliche Mitglieder und zwei Fördermitglieder hinzu. Die neuen Mitstreiter stammen aus den Bereichen Consulting, Medien und Wertpapierhandel. Zudem ist mittlerweile auch der erste Asset Manager an Bord. Damit hat sich die Mitgliederbasis gegenüber dem Gründungszeitpunkt mehr als verdoppelt: 27 Mitglieder hat Frankfurt Main Finance nun.
 
Die neuen ordentlichen Mitglieder:
-          vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste
-          Wolfgang Steubing AG
 
Die neuen Fördermitglieder:
-          DWS Investments
-          KDB Krall Demmel Baumgarten

24. September 2009: Frankfurt steigert Punktzahl im Global Financial Centres Index deutlich - Mainmetropole kommt gut durch die Krise - Asiaten mit enormen Zuwächsen

Der Finanzplatz Frankfurt konnte sich im letzten halben Jahr in einem turbulenten Wettbewerbsumfeld gut behaupten. Er konnte seine Punktzahl stärker steigern als die Spitzenreiter London und New York. Allerdings entwickelten sich vor allem asiatische Finanzzentren noch stärker.
 
In der sechsten Ausgabe des Global Financial Centres Index (GFCI), der Rangliste der wichtigsten Weltfinanzzentren, rangiert Frankfurt nunmehr auf Platz 12 nach dem achten Platz vor einem halben Jahr. Während unter den Top 4 Finanzplätzen die Kräfteverhältnisse weitgehend unverändert blieben, konnten sich mit Shenzen (Platz 5), Tokio (7), Shanghai (10) und Sydney (11) vier Finanzplätze aus dem Raum Asien/Ozeanien vor Frankfurt schieben. Frankfurt seinerseits liegt weiterhin deutlich vor dem wichtigen Wettbewerber Paris (19) oder der innerdeutschen Konkurrenz aus München (30).

17. August 2009: Finanzplatz findet weitere Mitstreiter - sieben neue Fördermitglieder bei Frankfurt Main Finance - Raettig: "Bestätigung und Ansporn zugleich"

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance gewinnt sieben neue Fördermitglieder. Die Neumitglieder rekrutieren sich nicht nur aus der Finanzbranche, sondern auch aus der Wissenschaft und den Dienstleistern der Finanzwirtschaft. Ein Jahr nach seiner Gründung engagieren sich damit insgesamt 23 Unternehmen und Institutionen im Verein Frankfurt Main Finance für die Positionierung des Finanzplatzes.
 
„Schon im ersten Jahr nach seiner Gründung hat die Arbeit von Frankfurt Main Finance eine beachtliche Dynamik entwickelt. Das rege Interesse der Finanz-Community belegt, dass wir die richtigen Projekte auf den Weg bringen“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsidiumssprecher der Initiative. „Zugleich sehen wir den Zuspruch als Ansporn, mit noch mehr Nachdruck für die Belange des Finanzplatzes Frankfurt einzutreten. Mit der Unterstützung aus allen Bereichen der Finanzwirtschaft im Rücken wird uns dies umso besser gelingen.“

16. Juli 2009: Hochkarätige Podiumsdiskussion - Ministerpräsident Koch fordert: ESRB nach Frankfurt


Roland Koch forderte eine Ansiedlung des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken bei der EZB in Frankfurt.

Die Konzentration der deutschen Finanzaufsicht in Frankfurt, die Ansiedlung des 
Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) bei der Europäischen Zentralbank (EZB) – das sind einige der Forderungen, die der hessische Ministerpräsident Roland Koch im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Rolle des Finanzplatzes Frankfurt bei der Neuordnung von Aufsicht und Regulierung der europäischen Finanzmärkte stellte. Vertreter von Banken, Börse und Wissenschaft bekräftigten diese Forderungen und ergänzten sie um weitere konkrete Anknüpfungspunkte. Initiator und Veranstalter der Podiumsdiskussion war die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance.

30. Juni 2009: Prominente Autoren ziehen Lehren aus der Finanzkrise - Frankfurt Main Finance legt erstes Jahrbuch vor - Raettig: "Künftige Finanzarchitektur wird in Frankfurt mitgestaltet"

23. Juni 2009: Kooperation mit dem Finanzplatz Moskau geht in die nächste Runde - Delegationsreise mit Wirtschaftsminister Posch - Erarbeitung eines konkreten Arbeitsprogramms

12. März 2009: Frankfurt rückt im Global Financial Centres Index nach vorn - im letzten Halbjahr beste Entwicklung aller Finanzplätze - Stabilität am Platz überzeugt

3. März 2009: House of Finance der Goethe-Universität engagiert sich bei Frankfurt Main Finance - Raettig: "Vernetzung von Wissenschaft und Praxis verstärken"

9. Februar 2009: Finanzplatz Frankfurt behauptet sich trotz Finanzkrise - Frankfurt School analysiert Entwicklung des Finanzplatzes - Finanzplatzbarometer vorgelegt

2. Februar 2009: Abwärtstrend gestoppt - CFS-Finanzplatzindex nahezu unverändert - Umsätze und Erträge übertreffen Erwartungen - aber weiterer Stellenabbau befürchtet

11. Dezember 2008: Frankfurt und Moskau vereinbaren intensive Kooperation - Austausch auf fünf zentralen Themenfeldern - Raettig: "Stabilitätskultur als Exportgut"

25. September 2008: Global Financial Centres Index: Frankfurt auf Platz 3 in Kontinentaleuropa - weltweit unter den Top 10 - Raettig: "Stabilität des Finanzsystems sollte Eingang in den Index finden"

25. August 2008: "Frankfurt Main Finance" - neues Markenzeichen für die integrierte Vermarktung des Finanzplatzes Frankfurt

Pressekontakt

Frankfurt Main Finance e.V.
Sebastian Müller
Zum Laurenburger Hof 76
60594 Frankfurt
E-Mail: sebastian.mueller@frankfurt-main-finance.com
Tel.: +49 (0) 69 94 41 80 26
Mobil: +49 (0) 151 22 98 70 72

 

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