
Hier sind ältere Pressemitteilungen von Frankfurt Main Finance archiviert.

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20. Juli 2011: CFS-Finanzplatzindex gibt aufgrund sinkender Ertragserwartungen nach / Banken und Finanzdienstleister abwartend / Geplante EU-Transaktionssteuer findet keine Befürworter
Das Geschäftsklima in der deutschen Finanzbranche hat sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal eingetrübt. Der CFS-Finanzplatzindex verzeichnete einen Rückgang um 2,0 Punkte. Er liegt mit 113,9 Punkten aber nach wie vor deutlich im positiven Bereich. Die Erwartungen („Prognose“) liegen weiterhin geringfügig über der aktuellen Geschäftslage („Performance“). Die vier Unternehmensgruppen des CFS-Finanzplatzindexes weisen in unterschiedlichem Maße rückläufige Indexveränderungen auf. Die Finanzplatzbezogenen Institutionen und Finanzplatzprofitierenden Dienstleister verzeichneten einen kräftigeren Rückgang (-7,6 Punkten). Die Finanzinstitute & Börse (Kern des Finanzsektors) berichten dagegen von einer lediglich geringfügig veränderten Geschäftssituation (-0,4 Punkte). Die Finanzplatzorientierten Dienstleister verlieren 1,8 Punkte.
20. Juni 2011: "So geht's" - Jahrbuch 2011 skizziert Erfolgsfaktoren eines Finanzplatzes - Beratungsleistungen für aufstrebende Finanzplätze.
Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance hat ihr Jahrbuch 2011 vorgelegt. Prominente Experten aus Finanzbranche und Politik arbeiten darin heraus, welche Bausteine einen erfolgreichen Finanzplatz ausmachen. Zu den Autoren zählen unter anderem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, BVI-Präsident Thomas Neiße, Deutsche Bank-Vorstand Hermann Josef Lamberti und Deutsche Börse-Vorstand Frank Gerstenschläger. Das Jahrbuch umfasst je 57 Seiten auf Deutsch und Englisch und wird in einer Auflage von 3.500 Exemplaren produziert.
19. April 2011: CFS-Finanzplatzindex auf hohem Niveau behauptet / Finanzdienstleister weiterhin optimistisch / Banken etwas zurückhaltender / Fortdauern der Euro-Krise erwartet
Das Geschäftsklima in der deutschen Finanzbranche ist weiterhin gut. Der CFS-Finanzplatzindex erreicht im 2. Quartal 115,9 Punkte nach 115,8 Punkten im Vorquartal.
Die einzelnen Unternehmensgruppen haben sich in den verschiedenen Teilbereichen (Geschäftsvolumen, Ertragssituation, Mitarbeiterzahl und Investitionssumme) unterschiedlich entwickelt. Im Vergleich zur Umfrage im Januar 2011 hat sich die Situation für die Gruppe der Finanzplatzorientierten Dienstleister weiter verbessert (+2.9 Punkte) – allerdings nicht ganz in dem Maße wie noch im Januar erwartet. Im vergangenen Quartal haben sie vor allem kräftig steigende Investitions- und Mitarbeiterzahlen (+7,2 Punkte und +3,9 Punkte) verzeichnet und rechnen mit einem weiterhin positiven Trend (125,5 Punkte erwartet für Q2 2011 im Vergleich zu 120,5 Punkten für Q1 2011).
Demgegenüber hat die Gruppe Finanzinstitute & Börse, nach überdurchschnittlichen Zuwächsen in der vergangenen Umfrage, diesmal rückläufige Zahlen (-2,6 Punkte) berichtet. In besonderem Maße betrifft dieser Rückgang die Entwicklung der Umsätze, die um 4,2 Punkte abnehmen. Davon ausgenommen sind die Investitionen, die im vergangenen Quartal etwas zugelegt haben. Die Erwartungen für das 2. Quartal liegen mit 111,6 Punkten knapp unter der Beurteilung des vergangenen Quartals (112,3 Punkte).
Die Vertreter der beiden anderen Unternehmensgruppen, die Finanzplatzbezogenen Institutionen und die Finanzplatzprofitierenden Dienstleister haben ihre Erwartungen vom Januar für das 1. Quartal deutlich übertroffen (+7,4 Punkte). Der Grund dafür waren vor allem stark gestiegene Investitionen.

Dr. Lutz Raettig, Präsidiumssprecher von Frankfurt Main Finance, im Dialog mit Schülern
Der CFS-Finanzplatzindex erreicht mit seinem aktuellen Wert von 103,6 (+5,2 Punkte) erstmals seit Mitte 2008 wieder ein positives Niveau. Schon im Vorquartal hatte sich eine Trendwende angedeutet. Damit erhärten sich zunächst die Anzeichen für eine Erholung des Finanzsektors und für eine Steigerung seiner Wertschöpfung.
Aber: „Obwohl der starke Anstieg des Indexwerts eine deutliche Erholung des Finanzsektors widerspiegelt, wird die Nachhaltigkeit des erwarteten Geschäftserfolges noch ganz überwiegend in Frage gestellt“, erklärt CFS-Direktor Professor Dr. Jan Pieter Krahnen.
Mit Blick auf die Ergebnisse des G20-Gipfels in Pittsburgh resümiert Krahnen: „Eine Fokussierung auf Managergehälter erscheint, wenngleich gesellschaftlich nachvollziehbar, doch als eine ungeeignete Maßnahme, um zukünftige Finanzkrisen zu vermeiden.“

Roland Koch forderte eine Ansiedlung des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken bei der EZB in Frankfurt.
Die Konzentration der deutschen Finanzaufsicht in Frankfurt, die Ansiedlung des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) bei der Europäischen Zentralbank (EZB) – das sind einige der Forderungen, die der hessische Ministerpräsident Roland Koch im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Rolle des Finanzplatzes Frankfurt bei der Neuordnung von Aufsicht und Regulierung der europäischen Finanzmärkte stellte. Vertreter von Banken, Börse und Wissenschaft bekräftigten diese Forderungen und ergänzten sie um weitere konkrete Anknüpfungspunkte. Initiator und Veranstalter der Podiumsdiskussion war die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance.
Frankfurt Main Finance e.V.
Sebastian Müller
Zum Laurenburger Hof 76
60594 Frankfurt
E-Mail: sebastian.mueller@frankfurt-main-finance.com
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