Finanzplatzvertreter diskutieren über die Regulierung der Finanzmärkte


Die Konzentration der deutschen Finanzaufsicht in Frankfurt, die Ansiedlung des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) bei der Europäischen Zentralbank (EZB) – das sind zwei wesentliche Forderungen, die der hessische Ministerpräsident Roland Koch im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 16. Juli im House of Finance der Goethe-Universität über die Rolle des Finanzplatzes Frankfurt bei der Neuordnung von Aufsicht und Regulierung der europäischen Finanzmärkte stellte. Vertreter von Banken, Börse und Wissenschaft bekräftigten diese Forderungen und ergänzten sie um weitere konkrete Anknüpfungspunkte.

Forumsreihe im House of Finance

Initiator und Veranstalter der Podiumsdiskussion war die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance. Diese Veranstaltung bildete den gelungenen Auftakt zu einer Forumsreihe, zu der Frankfurt Main Finance in Zusammenarbeit mit dem House of Finance zweimal pro Jahr einladen wird. In diesem Rahmen erhalten zukünftig Wissenschaftler die Gelegenheit, Studien beziehungsweise Forschungsprojekte, die vom Frankfurt Institut für Risikomanagement und Regulierung gefördert wurden, vorzustellen und diskutieren die Ergebnisse auf einem Podium mit jeweils einem Vertreter der Wirtschaft und der Politik.

Die Stimmen des Forums am 16. Juli ergeben einen interessanten Überblick zur aktuellen Regulierungsdiskussion und ihrer Relevanz für den Finanzplatz Frankfurt.

Der Diskussionsverlauf

Dr. Lutz Raettig (Frankfurt Main Finance) Uwe Becker (Stadt Frankfurt am Main)Roland Koch (Ministerpräsident des Landes Hessen)Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (Center for Financial Studies – Goethe-Universität)Wolfgang Hartmann (Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung)Hans-Dieter Brenner (Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen)Albrecht Merz (DZ Bank)Roger Müller (Deutsche Börse)Prof. Dr. Udo Steffens (Frankfurt School)Jörg-Uwe Hahn (Europaminister des Landes Hessen)
 

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