Die gute Ausgangslage nutzen

Der Finanzplatz Frankfurt ist verglichen mit anderen Finanzplätzen gut durch die Krise gekommen – nun muss die Mainmetropole die gute Ausgangslage nutzen, um sich langfristig in der Führungsriege der Weltfinanzzentren zu etablieren. Dies war der Tenor des 3. Finanzplatztages der Börsen-Zeitung, der vom 3. bis 4. März in Frankfurt stattfand.
„Frankfurt – Aufsteiger oder Absteiger in der Finanzkrise“ – darüber diskutierten Deutsche Börse-Vorstand Frank Gerstenschläger und Herbert Hans Grüntker, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse, gemeinsam mit Claus Döring, Chefredakteur der Börsen-Zeitung und anderen Mitdiskutanten.
Konkrete Finanzprodukte standen im Fokus des Podiumsgesprächs rund um Zertifikate und Fonds. Mit Thomas Richter, Mitglied der Geschäftsführung der DWS, und Peter Schirmbeck, Bereichsleiter Capital Markets Retail bei der DZ Bank, waren hier ebenfalls Experten aus den Reihen der Frankfurt Main Finance-Mitglieder prominent vertreten.
Frankfurt Main Finance zeigte Präsenz mit einem eigenen Messestand und führte so den Dialog mit der Finanzplatz-Community auch in vielen persönlichen Gesprächen fort. Insbesondere das von Frankfurt Main Finance initiierte Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) weckte das Interesse zahlreicher Besucher.
Außerdem war Franfurt Main Finance mit vielen prominenten Repräsentanten seiner Mitglieder vertreten, die als Redner oder Diskutanten auftraten. So stellten Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin der Helaba, sowie Christian Knoll vom Center for Financial Studies (CFS) mit den Ergebnissen ihrer aktuellen Finanzplatz-Forschung eine durchaus positive Diagnose für die Geschäfte an Deutschlands wichtigstem Finanzplatz.


