Robustes Bankensystem
Der Grad der Bankensystemstabilität am Finanzplatz Rhein-Main zeigt sich im dritten Quartal 2010 sowohl gegenüber den Vorquartalen als auch gegenüber den Tiefständen nach dem Lehman-Crash weiter erholt. Stützend wirkte sich auch im 3. Quartal neben den Stabilisierungsmaßnahmen von Regierung und Zentralbank wieder einmal die relative Stabilität des breit gestreuten Finanzvermögens der privaten Haushalte aus. Auch die Markteinschätzung der Solvabilität Frankfurter Großbanken hat sich während des 3. Quartals leicht verbessert und verbleibt auf vergleichsweise hohem Niveau.

| Dimension Bankenstabilität | Q4/2009 | Q1/2010 | Q2/2010 | Q3/2010 |
|---|---|---|---|---|
| Index | 99,7 | 99,4 | 99,7 | 100,9 |
| Geldvermögensbestand der Privathaushalte in Deutschland (Mrd. €) | 4.180 | 4.218 | 4.292 | 4.291 |
| Markteinschätzung der Solvabilität Frankfurter Großbanken (%) | 92,0 | 91,2 | 87,4 | 88,9 |
| Einlagen der Nichtbanken bei hessischen Banken (Mrd. €) | 457,4 | 453,9 | 472,9 | 472,9 |
Basis aller Indikatorwerte 2004 QI = 100, alle nominellen Größen wurden mit dem Deflator des Bruttoinlandsprodukts preisbereinigt.
Quelle: Eigene Berechnungen und Schätzungen , Prof. Dr. Paul G. Schmidt und Fabian Gehlhaar, Department of Economics, Frankfurt School of Finance & Management. Zu den Datenquellen siehe die Excel-Daten.


